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Sie befinden sich in der Rubrik: Fleischgerichte Hachenburger Ischel Igel Benötigte Zutaten: 50 g Zwiebeln
Zubereitung: Hachenburger Ischel Igel: Traditionsgericht am Kirmesmontag, das nach dem Frühschoppen zur Grundlage für das Durchstehen des Kirmesausklangs eingenommen wird. Gleichwohl könnte man die vielen Zwiebeln, die aus ihm hervorblitzen, als Stacheln ansehen. Zur Herstellung der Ischel wurden in unserer Gaststätte immer zwei Frauen, mit Tränen in den Augen, zum Zwiebelschneiden angestellt. Die Kinder wurden den ganzen Tag über stündlich zum Metzger geschickt, um Ischelnachschub zu holen: 10 Pfund Hackfleisch, am besten 2 mal durchgedreht, mehr Rind- als Schweinefleisch. Dazu kamen 2 1/2 Pfund Zwiebel, kleingeschnitten, Salz und weißer Pfeffer. In großen Schüsseln wurde alles gut durchgeknetet und zu Ischeln von je 250 Gramm geformt, etwas dicker als gewöhnliche Frikadellen, Buletten oder Fleischpflanzerl. In allen verfügbaren Pfannen wurden die Ischel langsam angebraten, gewendet, fertig gebraten und auf dem vorgewärmten Teller plaziert. Eine Sauce, aus in die heiße Pfanne gegossenen Wasser und nachgewürzt, wurde über den Ischel gegossen und den hungrigen Gästen mit einem Brötchen und einem frischen Pils serviert. Das Brötchen wird dazugegessen und hat nichts in dem Ischel verloren, entgegen der ehemals geäusserten Meinung eines zugewanderten Gastwirts. Auf diese Weise haben wir an einem Kirmesmontag bis zu 100 Pfund Hackfleisch verarbeitet und sicher wäre so mancher ehemalige Kunde froh, nochmals einen solchen Ischel bei mit essen zu können". :Fingerprint: 21420736, 120258630, Ambrosia Dieses Rezept wurde bisher 87x aufgerufen.
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